Informationen zum Projekt

 

Der Abstimmungszeitraum ist beendet!

"Schicksal - Eine zweite Chance?!" - Unterrichtsmaterial zum Thema Organspende

21.10.2012 - 25.10.2012 – Sindelfingen – Realschule Hinterweil, Schulsanitäts-AG

Ziel des Projektes ist das drehen eines Filmes, das erstellen eines Informationstextes und des Layouts einer DVD-Hülle. Diese DVD wird an Schulen des Landkreises Böblingen verschickt mit der Bitte, den Film im Biologie- und Ethikunterricht als Lehrmittel einzubinden und somit zur kritischen Reflektion des Themas anzuregen.

Filminhalt:

Eine Schülerin und eine ältere Frau warten auf ein Spenderorgan, welches sie aufgrund eines Unfalls zum Leben benötigen. Die Gegenüberstellung von Personen verschiedenen Alters soll darauf hinweisen, dass Organe von Menschen in allen Altersgruppen gebraucht werden.

Nun entsteht ein Rückblick. In diesem Teil wird beleuchtet, wie sich das Leben des Mädchens in sieben Jahren nach einem Unfall verändert hat. Es erscheinen Vorstellungen, wie das Leben hätte sein können, ohne die gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Das Mädchen kann zum Beispiel an bestimmten Freizeitaktivitäten nicht mehr teilnehmen. Das Schulleben verändert sich und die Priorität von Freundschaften tritt hinter die Krankheit. De Suche nach dem Ausbildungsplatz wird schwierig, dass die vielen Arzttermine keine flexiblen Arbeitszeiten mehr zulassen.

Der Film endet mit der Nachricht, ein passendes Spenderorgan bereit zu haben. Hier werden die ethischen Aspekte - Leben retten und gleichzeitig ein anderes Leben nicht retten können- thematisiert. Ein Lösungsvorschlag wird nicht geliefert. Somit soll das Thema zur Diskussion anregen.

Im Anschluss an die Geschichte werden Interviewes eingeblendet, in welchen Personen auf der Starße befragt werden, ob sie einen Organspendeausweis besitzen und wie sie ihre Entscheidung begründen. Dabei wird immer die Frage wiederholt "Wieso eigentlich nicht?"

Es erscheint uns sinnvoll, diese Inerviewsequenzen einzubinden, da die Frage "Wieso eigentlich nicht?" im Gegensatz zur Filmgeschichte den Betrachter des Films dazu anregen soll, Position zu beziehen und somit einen persönlichen Bezug zum Thema zu erhalten.

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